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Quarter Horse-Zuchtschauen 2017:
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Die DQHA veranstaltet in diesem Jahr nur noch 13 der geplanten 15 Quarter Horse-Zuchtschauen im Bundesgebiet sowie eine Zuchtschau in den Niederlanden.

Neben den Absagen wurden drei Zuchtschauen in interne Hoftermine umfunktioniert, die nur für Pferde aus dem Betrieb zugelassen sind. Diese müssen nur von einem Richter bewertet werden, gehen daher nicht in die Höveler-Wertung ein und qualifizieren somit auch nicht für das Bundeschampionat in Aachen.


Aktuelle Auswertungen - Endstand (14. Dezember 2017)
wittelsbuerger.com-Auswertung
DQHA-Auswertung










 


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28. Oktober: Weniger Fohlen, weniger Stuten, weniger Wallache - DQHA sieht keinerlei Handlungsbedarf

Neben den 13 Zuchtschauen in Deutschland (siehe unten) wurden auf 17 Hofterminen in diesem Jahr bundesweit 68 Fohlen von den Zuchtrichtern beurteilt. Damit sieht die DQHA auf den Hofterminen zwar mehr Fohlen als im Vorjahr (2016: 42), musste dazu aber auch mehr Hoftermine anbieten. Insgesamt sieht die DQHA aber mit 216 Fohlen deutlich weniger als im Vorjahr (2016: 259).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Stuten: 60 Stuten wurden beurteilt (36 auf einer Zuchtschau, 24 auf Hofterminen), weniger als im Vorjahr.
Bei den Wallachen zeigt sich in diesem Jahr besonders deutlich die Sinnfrage nach der Eintragung in ein Zuchtbuch: Nur noch sechs Wallache wurden vorgestellt, trotz massiver Bewerbung und Subventionierung durch 100 EUR-Gutscheine. Im Vorjahr waren es noch 26 Wallache.

Auch der Jahresabschluß mit dem Fohlenchampionat in Aachen war bezeichnend: Nur noch fünf Fohlen waren trotz gelockerter Qualifikationsbestimmungen am Start.
Zum Vergleich: Beim Appaloosa-Championat am 21. Oktober in Laubach waren 18 Fohlen zu sehen (mehr dazu hier).

Ganz im Tenor des vergangenen Jahreshauptversammlung sieht der Verband jedoch keinerlei Handlungsbedarf:
"Nicht nur das Fazit des DQHA Teams ist durchweg positiv. Auch seitens der Züchter und Vorsteller findet die lineare Beschreibung im zweiten Jahrgang wieder breite Zustimmung."




11. Oktober: Born To Be Blazing wird erneut Höveler Leading Sire werden/ nur noch 148 Fohlen auf den DQHA-Zuchtschauen/ aktuelle Auswertungen

Ein Drittel weniger Fohlen auf den DQHA-/Höveler-Fohlenschauen 2017 - das ist das Ergebnis der Zuchtschausaison 2017. Mit 148 vorgestellten Fohlen, von denen nur noch fünf auf das Bundeschampionat nach Aachen gingen (siehe unten), sieht die DQHA hier nur noch 11% eines gesamten Jahrgangs.
Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren es auf genauso vielen (oder wenigen) Fohlenschauen, nämlich 13, noch 340 Fohlen, immerhin 20% des Jahrgangs.




In Ostdeutschland wurden nur noch vier Fohlen vorgestellt (Dresden), in Baden-Württemberg 14 (-53%), in Nordrhein-Westfalen zehn (-33%).


In der Leading Sire-Wertung der Höveler-Fohlenschauen hat sich an der Spitze nicht verändert, wie im Vorjahr liegt Born To Be Blazing mit sieben Fohlen (83,82%) vorne.


8. Oktober: JQH IVE GOT STYLE wird Höveler-Fohlenchampion 2017

Fünf Fohlen gingen Am Sonntag beim Höveler-Fohlenchampionat an den Start, das sind die Ergebnisse:

1. JQH IVE GOT STYLE (DRESSED BY RED x LASSYS MASTERPIECE), Fohlenschau Adenbüttel 82,34
2. 2017 SHEZA FANCY GOODBAR (ITS A SOUTHERN THING x SHEZA FANCY GOODBAR), Fohlenschau Datteln 83,35
3. 2017 PEPPYS SWEET SPEEDY (ARC PLAYSOPHIE x PEPPYS SWEET SPEEDY), Fohlenschau Laubach 82,90
4. 2017 RAPZODEE IN BLUE (ONE HOT KRYMSUN x RAPZODEE IN BLUE), Fohlenschau Datteln 84,81
5. NODOUBT IMA MOONLITE (ONLY IN THE MOONLITE x IMA DOUBTED), Fohlenschau Adenbüttel 83,35

Alle Ergebnisse

Ergebnisse Stutenchampionat




4. Oktober: Nur fünf Fohlen beim Höveler-Fohlenchampionat 2017

Abschluß einer vollkommen verkorksten Zuchtschausaison: Für das „Treffen der Sieger“, dem Höveler DQHA Fohlenchampionat in Aachen, gehen am kommenden Sonntag nur noch fünf (!) Fohlen an den Start. Zum Vergleich: 2016 waren es noch 18 (siehe hier). Dabei hatte man in diesem Jahr sogar die Qualifikationskriterien gelockert: Erstmals waren nicht nur die Erst- und Zweitplazierten der Zuchtschauen eingeladen, sondern zudem die besten 10% aller auf den Zuchtschauen gestarteten Fohlen.

Wasser auf den Mühlen der Kritiker dürfte zudem sein, daß drei dieser sechs Fohlen aus der Zucht eines aktiven DQHA-Zuchtrichters stammen. Die Richter des Championats sind Sandra Kuhnke, Markus Rensing und Kirsten Bär.

Starterliste Fohlenchampionat
Starterliste Stutenchampionat
Starterliste Hengstkörung





11. August: Nur noch zehn (10!) Fohlen gehen in Nordrhein-Westfalen auf die Zuchtschau/ nur noch 13 Zuchtschauen in Deutschland

Nordrhein-Westfalen - zweitgrößte Regionalgruppe der DQHA, aus diesem Bundesland kommen regelmäßig die Leading Breeders. Wer wissen will, wie es um die Quarter Horse-Zucht in Deutschland steht, schaut hier hin.

Was er zu sehen bekommt: Nur noch zehn Fohlen auf der Zuchtschau in Datteln,der einzigen im Übrigen im Bundesland, nachdem bereits die Schau in Isselburg abgesagt werden musste.
Zum Vergleich: Im Jahr 2007 waren es noch 64 Fohlen in NRW, die die Zuchtrichter zu sehen bekamen.



Zahl der vorgestellten Fohlen halbiert sich

Noch drei Zuchtschauen stehen an, aber schon jetzt steht fest: So wenig Fohlen sind noch nie der DQHA auf den Höveler-Zuchtschauen vorgestellt worden. Selbst wenn die verbliebenen Fohlenschauen gut angenommen werden, hat sich die Zahl der Fohlen auf den DQHA-Zuchtschauen innerhalb von zehn Jahren halbiert.
Nur noch 150 Fohlen wird die DQHA in diesem Jahr voraussichtlich auf den 13 Zuchtschauen sehen, vor zehn Jahren waren es auch auf 13 Zuchtschauen noch 340 Fohlen.



Das heißt auch: Von zehn Fohlen eines Jahrganges bekommt die DQHA nur noch eines zu sehen - so wenig Tiere wie noch nie und so wenig repräsentativ wie nie.

Ein alarmierendes Zeichen für einen Zuchtverband, der sich in den vergangenen Jahren zunehmend als Event-Agentur versteht (Q-Serie, FEQHA-EM). Überraschend ist das allerdings nicht - der Haushaltsplan in diesem Jahr sieht 108.000 EUR im Sportbereich vor, jedoch nur 7.000 EUR im Zuchtbereich, bei Einnahmen von 130.000 EUR alleine bei den Equidenpässen.


29. August: Bislang über 40% weniger Fohlen auf den DQHA-Zuchtschauen 2017

Fast Halbzeit in der DQHA-Fohlenschau-Saison 2017, und die Bilanz ist bislang ernüchternd, wenn nicht besorgniserregend: Mit derzeit 70 bewerteten Fohlen sieht die DQHA über 40% weniger Nachzucht als noch im selben Zeitraum des Vorjahres.



Keine Zuchtschauen finden mehr statt in Berlin und Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, damit sind in Ostdeutschland nur vier Fohlen auf einer DQHA-Zuchtschau vorgestellt worden (Dresden).

Mit der Zunahme der Hoftermine kann und darf diese Entwicklung nicht schön geredet werden, denn die Hoftermine laufen quasi "unter dem Radar". Als Service für große Zuchtbetriebe mit weiten Anfahrtswegen zu einer Zuchtschau dürfen sie eher die Ausnahme als die Regel darstellen, zumal sind die Anforderungen an einen Hoftermine deutlich geringer als an eine Zuchtschau. Dennoch können Hoftermine nicht kostendeckend vom Verband betrieben werden, und auch Sponsor Höveler proftiert in seiner Werbewirkung nur von den offiziellen Zuchtschauen.

Große Herausforderungen also an Zuchtobmann Markus Rensing, der sich neben seinem gewählten Amt seit einigen Jahren auch als Event-Manager der Quarter Horse-Europameisterschaft in Kreuth und der DQHA Q-Serie in Aachen etabliert hat.


15. August: Born To Be Blazing-Nachkommen stellen derzeit erneut die Top-Fohlen der Zuchtschauen

Weiter wie gewohnt - die aktuelle Situation der Fohlenschauen zeigt, abgesehen von bereits vier abgesagten Fohlenschauen, dieselbe Tendenz wie bereits 2016:

Aktuell steht das Fohlen aus der Anpaarung „Born To Be Blazing“ x „Fiona Perspective“ nach der Zuchtschau auf der Anlage in Felsberg (Ergebnisse siehe unten) an der Spitze der Wertung 2017, insgesamt finden sich fünf Nachkommen von „Born To Be Blazing“ in der Top 10. Bereits 2016 konnte der Hengst direkt in seiner ersten Decksaison in Deutschland die drei besten Fohlen des Jahres stellen (mehr dazu hier).

2009 führte eine vergleichbare Situation zu massiven Diskussionen im Zuchtverband (mehr dazu hier) und später zum Rücktritt der damaligen Zuchtleiterin Gesa Meier-Bidmon (mehr dazu hier).

Sämtliche (Satzungs-) Änderungsanträge auf der DQHA-Jahreshauptversammlung im Frühjahr 2017, die die aufgeworfenen Probleme aus der Zuchtsaison 2016 thematisierten, wurden abgelehnt bzw. führten in der Diskussion zur Rücknahme der Anträge:

Anträge 2 – 10 zur Anpassung der DQHA Zuchtschauen

2) Jeder Zuchtrichter darf je Jahr nur bis zu 3 Fohlenschauen richten. - zurückgezogen
3) Die Fohlen aus der Zucht / im Besitz aktiver Zuchtrichter dürfen nicht in die Höveler Wertung aufgenommen werden. - zurückgezogen
4) Die Pferde aus der Zucht und im Besitz aktiver Zuchtrichter sollen von verbandsunabhängigen Zuchtrichtern gerichtet werden - zurückgezogen
5) Die Ausbildung der Zuchtrichter ebenso wie die jährlichen Auffrischungskurse erfolgen durch einen verbandsunabhängigen Fachmann - zurückgezogen
6) Die Vorstellung von Fohlen / Pferde aus der Zucht und im Besitz von aktiven Zuchtrichtern auf dem Bundes-Championat erfolgt nicht. - zurückgezogen
7) Angehörige von aktiven Zuchtrichtern dürfen Pferde nicht auf Zuchtschauen vorstellen, die von ihren Angehörigen gerichtet werden. - zurückgezogen
8) Jegliche Regeländerungen bezüglich der Zuchtschauen (...) bedürfen der sofortigen, schriftlichen Mitteilung an die Mitglieder - angenommen
9) Schriftliche Offenlegung der Bewertungsmerkmale und Merkmalgewichtungen auf der DQHA Webseite und dem Verbandsjournal - abgelehnt
10) Veröffentlichung der Kriterien zur Erlangung einer Zuchtrichter-Befähigung und -Tätigkeit. - zurückgezogen

Änderungen an dem aktuellen Zuchtrichtermodus seien nach Angebn der DQHA noch nicht möglich (Anträge 2-10), da es mit aktuell sechs aktiven Zuchtrichtern zu wenig DQHA-Zuchtrichter gäbe, um eine breitere Aufstellung zu ermöglichen.

Zudem wurde ganz deutlich gemacht, daß eine mögliche Offenlegung des Bewertungssystems einher gehen würde mit einer spürbaren Erhöhung der Gebühren für DQHA-Zuchtschauen und Services. Das lässt darauf schließen, daß auch ein Ursprungszuchtbuch wie die DQHA mit 300 bewerteten Pferden pro Jahr die Lineare Beschreibung nicht kostendeckend betreiben kann. Ein interessanter Aspekt sowohl fü die Zuchtverbände, die sich dafür interessieren wie für die Züchter, die darüber abstimmen sollen.

Die Züchter müssen also weiterhin auf die Offenlegung der Gewichtung der Linearen Beschreibung warten. Eine Veröffentlichung der Faktoren sei nicht hilfreich, da die Lineare Beschreibung als Lizenzmodell und damit als Einnahmequelle an "Affiliates" verkauft werden soll, eine genaue Darstellung also nicht gewünscht sei. Interessierte können sich in der Geschäftsstelle mündlich über die Details informieren, hieß es.

Neu in den Reihen der DQHA-Zuchtrichter ist übrigens die ehemalige Zuchtleiterin des Appaloosa Horse Club Germany e.V., Britta Schielke, die Anfang 2017 ihre Tätigkeit im Verband beendet hatte.
Im Frühjahr hieß es noch vom Zuchtausschuß zum Einsatz fremder Richter: "Der Einsatz von Zuchtrichtern fremder Zuchtverbände und Organisationen hat aufgrund mangelnder Rassekenntnisse in der Vergangenheit schon bei anderen Zuchtverbänden zu großen Diskrepanzen geführt." (siehe JHV-Protokoll, Seite 29)

Damit wirft die Zuchtschausaison 2017 dieselben Fragen wie bereits im Vorjahr auf, wie konsistent das neue Beurteilungssystem ist – und ob die damit versprochenen Vorteile („zukunftsweisend“, „große Zuchterfolge“, „ größtmögliche Transparenz“, „Vergleich der Pferde besser möglich“) tatsächlich eingehalten werden können (mehr dazu hier).

Möglicherweise sind aber die rückläufigen Starterzahlen auf den Fohlenschauen bereits eine Reaktion der Mitglieder auf diese Entwicklung in der DQHA:
Vier Fohlenschauen abgesagt, darunter Bantikow mit zuletzt 22 Fohlen, die laufenden Schauen mit deutlichen Rückgangen wie Bitz (-22%), Felsberg (-33%), Dresden (-56%).
Dafür wird die DQHA eine bessere Erklärung liefern müssen als nur die Zunahme der Hoftermine. Diese qualifizieren werde für das Bundeschampionat in Aachen, noch für Preisgelder oder die Höveler-Jahreswertung, Leading Sire etc.

Hinweis: Die Gewichtung und Multiplikatoren der Kriterien der linearen Beschreibung werden nach einem Antrag eines Mitglieds auch weiterhin nicht veröffentlicht (mehr dazu hier). Das hat die Mitgliederversammlung 2017 beschlossen und folgte damit der Begründung des Zuchtausschusses, der Einnahmen durch die Lizenzierung der Linearen Beschreibung an "weitere Affiliates" in Europa anstrebt. Durch eine Offenlegung und damit möglicherweise nicht realisierbare Einnahmen müssten die Zuchtgebühren weiter angehoben werden, hieß es vom Vorstand.

Auch die Zuchtrichtersituation wird in diesem Jahr kaum verändert bleiben, alle beantragten Änderungen (Richtbegrenzung etc.) wurden mit Hinweis auf die umzusetzende Zuchtrichterordnung vertagt.



9. August: Die DQHA Zuchtschau am 20. August in Bantikow wird abgesagt

Die DQHA Zuchtschau am 20. August in Bantikow wird wegen zu geringer Teilnehmerzahlen abgesagt, im Vorjahr waren hier 22 Fohlen zu sehen. Das ist bereits die vierte Zuchtschau in dieser Saison, die abgesagt werden muss, drei Zuchtschauen zuvor wurden mangels Nachfrage in Hoftermine umdeklariert (s.u.).


8. August: Weiterhin weniger Fohlen zu sehen auf den Zuchtschauen 2017

Die Fohlenschausaison 2017 der DQHA bleibt weiter schwach: In Bitz kamen 14 Fohlen zur Zuchtschau (vorher: 23), in Memmingen acht, in Felsberg werden zehn Fohlen erwartet, sechs davon vom Vorjahres-Siegerhengst Born To be Blazing, der in seiner ersten Saison direkt das Top-Fohlen der Saison stellte. In Bissendorf kommen zehn Fohlen zur Schau (Vorjahr: 9).



2. August 2017: Schwächerer Start in die DQHA-Zuchtschausaison


Die Zuchtschausaison 2017 der DQHA läuft schwach an: Nach sechs beurteilten Fohlen auf der ersten Zuchtschau in Adenbüttel werden auf der ersten bayrischen Zuchtschau in Memingen zehn Fohlen erwartet, in der einzigen Zuchtschau in Baden-Württemberg sind es 18 (Vorjahr: 30).
Bereits die ersten drei geplanten Zuchtschauen in den mitgliederstärksten Bundesländern des Zuchtverbands, Bayern und Nordrhein-Westfalen, mussten mangels Nachfrage in Hoftermine gewandelt werden.

Hält dieser Trend weiter an, wirkt sich das auf die Repräsentativität des Bundeschampionats aus, denn begutachtete Fohlen auf Hofterminen sind für die Höveler-Wertung und das Budneschampionat nicht zugelassen.


13. Juli 2017: Drei Zuchtschauen werden zu Hofterminen ohne Höveler-Wertung gestuft

Die DQHA hat drei ihrer geplanten Zuchtschauen nun in Hoftermine gewandelt. Dafür muss nur ein Zuchtrichter anwesend sein, für Hoftermine sind lt. DQHA "keine auswärtigen Pferde zugelassen und es kann keine Qualifikation für das Höveler DQHA Championat erfolgen." (siehe hier).

Ungeachtet dessen bleibt der Auftakt der Zuchtschausaison am 15. Juli in den Niederlanden als offizielle Zuchtschau bestehen, nahezu alle vorgestellten Fohlen stammen aus dem Betrieb des aktiven DQHA-Zuchtrichters Robert Overbeek (siehe unten).
Bereits im letzten Jahr sorgte die Zuchtschau auf der Anlage der DQHA-Zuchtrichterin Kirsten Bär für Diskussionen (mehr dazu hier), nicht zuletzt, nachdem die drei besten Fohlen der Saison von ihrem Hengst abstammten (siehe hier).






Die Termine und Ergebnisse der Zuchtschauen 2017

15. Juli: Diamond O Quarter Horses, Schoterweg 12, NL-8462 Rotstergaast (Niederlande)
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Ergebnisse Fohlen
Ergebnisse Stuten


30. Juli: Reitanlage Heseberg, Heseberg 1, 38528 Adenbüttel (Niedersachsen)
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Ergebnisse Fohlen
Ergebnisse Stuten


5. August: Ludwig Quarter Horses, Schwantelhof 2, 72475 Bitz (Baden-Württemberg)
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Ergebnisse Fohlen
Ergebnisse Stuten
Starterliste

5. August: Chrom Ranch, Im Dickenreis 61, 87700 Memmingen (Bayern)
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Ergebnisse Fohlen
Ergebnisse Stuten
Starterliste

12. August: Eisbeck Ranch, Eisbeckweg 5, 49143 Bissendorf (Niedersachsen)
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Ergebnisse Fohlen
Ergebnisse Stuten
Starterliste

13. August: 4You Quarter Horses, Zur Reithalle 2, 34587 Felsberg (Hessen)
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Ergebnisse Fohlen
Starterliste

19. August: Westerntraining Daniela Bapp, Dittersbacher Str. 4, 01328 Dresden (Sachsen)
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Ergebnisse
Starterliste

25. August: Reitanlage Meir, Thierhauptener Straße 6, 86672 Thierhaupten (Bayern)
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Ergebnisse




2. September: Pullman City Club, Ruberting 30, 94535 Eging am See (Bayern)
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Starterliste
Ergebnisse

9. September: Wolfsberg Western Horses, Flüggendorfer Str. 2, 24232 Schönkirchen OT Flüggendorf (Schleswig-Holstein)
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Ergebnisse
Starterliste

10. September: Western Riding Haus Klostern, Ahsener Str. 135, 45711 Datteln (Nordrhein-Westfalen)
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Ergebnisse
Starterliste

17. September: Triple-J-Stables, Grundhof 2, 56288 Laubach (Rheinland-Pfalz)
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Ergebnisse
Starterliste

23. September: Oak Ranch, Ovelgönner Str. 1A, 27404 Zeven (Niedersachsen)
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Ergebnisse
Starterliste

24. September: Trainingsstall Kayser, Lebenhaner Str. 30, 97618 Wollbach (Bayern)
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Ergebnisse
Starterliste


abgesagt


20. August: Banti-Cow Ranch, Dorfstr. 67, 16868 Bantikow (Brandenburg)
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16. September: Reiterverein Bliestal e.V., Bauernfestweg, 66440 Blieskastel (Rheinland-Pfalz)
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Hoftermine (ehemals geplante Zuchtschauen)

22. Juli: Bullero Ranch, Hiller 1, 84419 Obertaufkirchen (Bayern)
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23. Juli: Green Ground Ranch, Failshof 1, 96138 Burgebrach (Bayern)
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29. Juli: Issel Creek, Sandweg 1, 46419 Isselburg (Nordrhein-Westfalen/ Grenze Niederlande)
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5. Mai 2017: Zuchttiere ohne negativen PSSM-/HYPP-Test können nur ausser Konkurrenz vorgestellt werden

Die DQHA-Zuchtschauen 2017 warten mit einigen Veränderungen auf. So ist die Vorstellung von Stuten, Fohlen, Jährlingen und Wallachen auf den Hofterminen und Wallachaktionen und dem Start bei der DQHA Leistungsprüfung nur noch mit negativ getesteten Pferden möglich, Testergebnisse von Laboklin werden akzeptiert. Die Top Sire-Wertung wird modifiziert auf mindestens vier Fohlen, eine Qualifikation für das Championat in Aachen ist nur noch über Zuchtschauen möglich.


Die Änderungen im Detail:


Fohlenschauen und Jährlingsbeurteilung:

Der Züchter und der Eigentümer des Fohlens müssen DQHA Mitglied sein, um mit dem Fohlen am Zuchtprogramm der DQHA teilnehmen zu können. Auf der Zuchtschau darf das Fohlen auch von einer anderen Person vorgestellt werden, die nicht zwingend DQHA Mitglied sein muss.

Beide Elterntiere müssen eine Zuchtbescheinigung im Equidenpass und den Zuchtbucheintrag vorweisen können. Dies ist die zwingende, tierzuchtrechtliche Voraussetzung für die Ausstellung eines Equidenpasses inklusive Zuchtbescheinigung. Beides sollte bereits im Jahr der Bedeckung vorliegen. Spätestens im Jahr der Geburt muss diese Formalität jedoch erledigt sein. Fohlen, deren Elterntiere eine oder beide Voraussetzungen noch nicht erfüllen, können auf der Zuchtschau nur außer Konkurrenz vorgestellt und beschrieben werden. Die einzige Ausnahme bilden hier Fohlen, deren Mutterstuten auf derselben Zuchtschau offiziell vorgestellt und ins Stutbuch aufgenommen werden.

Die Bedeckung und die Geburt muss der DQHA gemeldet worden sein. Neben den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformularen, muss die AQHA Registration Application in Kopie vorliegen.

NEU: Fohlen müssen selbst oder über beide Elterntiere einen negativen PSSM/HYPP-Test vorweisen können. Ist eins der Elterntiere positiv getestet worden, so muss das Fohlen zwingend selbst getestet werden. Für den Start auf der Zuchtschau werden auch Testergebnisse von Laboklin akzeptiert. Fohlen ohne Nachweis und PSSM-/HYPP-Träger können auf der Zuchtschau nur außer Konkurrenz vorgestellt und beschrieben werden.


Stutenschauen:

Zum Eintrag ins Stutbuch I oder II können Stuten ab dem Alter von 36 Monaten vorgestellt werden.

Der Eigentümer muss DQHA Mitglied sein, um mit der Stute am Zuchtprogramm der DQHA teilnehmen zu können. Auf der Zuchtschau darf die Stute auch von einer anderen Person vorgestellt werden, die nicht zwingend DQHA Mitglied sein muss.

Die Stute muss eine Zuchtbescheinigung im Equidenpass vorweisen können.

Neben den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformularen, muss das AQHA Certificate of Registration in Kopie vorliegen.

Die Stute muss negativ auf PSSM und ggf. HYPP getestet worden sein oder das negative Testergebnis beider Elterntiere vorlegen können.

NEU: Die Stute muss das Testergebnis für GBED, HERDA, MH, OLWFS und Splashed White vorlegen. Für den Start auf der Zuchtschau werden auch Testergebnisse von Laboklin akzeptiert. Stuten ohne Nachweis, sowie Träger von PSSM/HYPP und Doppelgenträger der rezessiven Erbkrankheiten können auf der Zuchtschau nur außer Konkurrenz vorgestellt und beschrieben werden.


Wallachklassen:

Zum Eintrag ins Zuchtbuch I oder II können Wallache ab dem Alter von 36 Monaten vorgestellt werden.

Der Eigentümer muss DQHA Mitglied sein, um mit dem Wallach an der linearen Beschreibung der DQHA teilnehmen zu können. Auf der Zuchtschau darf der Wallach auch von einer anderen Person vorgestellt werden, die nicht zwingend DQHA Mitglied sein muss.

Der Wallach muss eine Zuchtbescheinigung im Equidenpass vorweisen können.

Neben den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformularen, muss das AQHA Certificate of Registration in Kopie vorliegen.

Der Wallach muss negativ auf PSSM und ggf. HYPP getestet worden sein oder das negative Testergebnis beider Elterntiere vorlegen können. Für den Start auf der Zuchtschau werden auch Testergebnisse von Laboklin akzeptiert. Wallache ohne Nachweis und PSSM-/HYPP-Träger können auf der Zuchtschau nur außer Konkurrenz vorgestellt und beschrieben werden.

–> Die Voraussetzungen gelten gleichermaßen für die Vorstellung von Stuten, Fohlen, Jährlingen und Wallachen auf den Hofterminen und Wallachaktionen und dem Start bei der DQHA Leistungsprüfung.


Bei der DQHA Leistungsprüfung ist zusätzlich zu beachten:

Es werden 2017 mehr Termine angeboten. Einige Leistungsprüfungstermine finden nur bei einer Mindeststarterzahl von vier Pferden statt. Bitte planen Sie bei Ihrer Nennung ein, dass ein Termin ggf. auch abgesagt werden kann.

Die DQHA Leistungsprüfung wird im Rahmen der Zuchtschauen und Körungen ausdrücklich für Stuten, Hengste und Wallache angeboten.


Neue Preise auf den Zuchtschauen:

Auf allen 19 Zuchtschauen wird aus dem jeweiligen Starterfeld der beste Vorsteller von den Zuchtrichtern ausgewählt. Die Sieger erhalten einen Freistart für eines ihrer Pferde auf einer DQHA Zuchtschau im Folgejahr.

Der beste Rookie, d.h. der Züchter, der erstmalig ein Fohlen auf einer DQHA Zuchtschau vorgestellt und die höchste Bewertung erhalten hat, bekommt am Ende der Saison ebenfalls einen Freistart für eines seiner Pferde auf einer DQHA Zuchtschau im Folgejahr.

Ein weiterer Freistart wird am Ende der Saison an den Züchter des jüngsten, vorgestellten Fohlens ausgegeben. Um der erhöhten Nachfrage nach und Bewerbungen für Zuchtschauen entsprechen zu können, beginnen die Zuchtschauen in der Saison 2017 bereits Mitte Juli. Dies bedingt, dass ein Teil der spätgeborenen Fohlen in einem jüngeren Alter als in den Jahren zuvor vorgestellt werden können. Die Vorstellung und Beurteilung im jüngeren Alter muss kein Nachteil sein. Oft zeigen sich diese Fohlen noch recht harmonisch, während sie einige Wochen später vielleicht durch eine Wachstumsphase eher überbaut erscheinen können. Jeder Züchter muss jedoch selbst beurteilen, ob sein Fohlen fit genug für die Zuchtschau ist und im Zweifel den Rat seines Tierarztes einholen.


TOP Sire:

Der DQHA TOP SIRE wird 2017 unter allen Hengsten ermittelt, von denen mindestens vier Fohlen auf den Zuchtschauen und Hofterminen vorgestellt wurden. Es gilt die durchschnittliche Gesamtbewertung aller vorgestellten Nachkommen.


DQHA Stuten- und Fohlenchampionat:

Für das DQHA Stuten- und Fohlenchampionat wird es in dieser Saison ein neues Qualifikationssystem geben. Die Qualifikation ist ausschließlich über die Vorstellung auf den DQHA Zuchtschauen möglich.

Platz 1 und 2 der Stuten und Fohlen jeder Zuchtschau qualifizieren sich direkt für den Start

Die besten 10% der noch nicht qualifizierten Stuten und Fohlen aller Zuchtschauen qualifizieren sich indirekt. Die indirekten Qualifikationen stehen erst nach Abschluss der letzten Zuchtschau endgültig fest. Ab September wird eine Liste der vorläufig qualifizierten Stuten und Fohlen auf der DQHA Homepage veröffentlicht und wöchentlich aktualisiert.

Ab 20 teilnehmenden Stuten bzw. Fohlen wird das Starterfeld geteilt. Die besten fünf Starter aus jeder Gruppe treten im Endring gegeneinander an.

Für qualifizierte Stuten, die aufgrund einer Erkrankung nicht am Championat teilnehmen können, ist der Start im Folgejahr möglich. Voraussetzung: Die Stute war angemeldet. Es liegt ein tierärztliches Attest vor.




Das war die DQHA Zuchtschausaison 2016

Aktuelles Ranking der Zuchtschauen 2016
Aktuelles Ranking der Hoftermine 2016
Aktuelles Ranking der Leading Sires
Veränderungen Leading Sires 2015 - 2016
All Time Wertung 2015/2016
All Time Wertung 2014 und Vorjahre (altes System)

DQHA Fohlenchampionat 2016


Lineare Beschreibung

Die Repräsentativität der Linearen Beschreibung für die deutsche Quarter Horse-Zucht liegt bei rd. 0,1% und ist selbst für die die wenigen Hengste inhaltlich bedeutungslos, deren Nachzucht häufig auf den Schauen erscheinen, wie Aint It The Blues, Only Invitational oder My Rods Chipped.

Warum? Zum einen, weil nur knapp jedes 10. Fohlen in Deutschland überhaupt auf einer DQHA-Fohlenschau vorgestellt wird, zum anderen, weil dadurch die mit der Linearen Beschreibung verbundenen Aussagen statistisch betrachtet keinerlei Aussagekraft haben.

Von den insgesamt 900 Quarter Horse-Hengsten in Deutschland (DQHA-Verteilungsplan) wurden 2015 die Nachkommen von 122 Hengsten auf den Fohlenschauen bewertet, die Nachkommen der überwiegenden Mehrheit der QH-Hengste in Deutschland bekommen die DQHA-Zuchtrichter also nie zu sehen.
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2015

Von diesen 122 Hengsten hatten nur 19 Hengste überhaupt mehr als zwei Nachkommen eines Jahrganges auf den DQHA-Fohlenschauen gestellt.
Und selbst von diesen Hengsten, deren Nachzucht traditionell überdurchschnittlich häufig auf Fohlenschauen anzutreffen ist, ist damit aber nur ein kleiner Teil des Jahrganges vertreten, z.B.:

Aint It The Blues – 13 Fohlen von 31 eingetragenen QH-Fohlen in 2015 vorgestellt (42%)
My Rods Chipped – 5 Fohlen von 13 eingetragenen QH-Fohlen in 2015 vorgestellt (39%)

Vor diesem Hintergrund sind valide und belastbare genetische Aussagen auf Basis der Erkenntnisse der Linearen Beschreibung gar nicht möglich, sondern hätten bei Aussagen über das einzelne, betrachtete Pferd hinaus lediglich spekulativen Charakter. Den züchterisch angestrebten Zuchtfortschritt dokumentiert und erreicht man so nicht.


Die Quarter Horse-Zuchtschauen auf wittelsbuerger.com

Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2016
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2015
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2014
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2013
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2012
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2011
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2010
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2009
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2008
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2007
Alle Bilder und Ergebnisse der Zuchtschauen 2003





Fragen? Die 20 wittelsbuerger.com-Experten helfen gerne weiter,
z.B. Pat Faitz, Sylvia Katschker und Sylvia Jäckle für den Bereich AQHA.
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